Dresdner Schriftsteller – gestern und heute

Dresdens Literaturgeschichte

Dresdens Literaturgeschichte ist gespickt mit bedeutsamen Schriftstellern. Gestern wie heute tragen sie mit ihren Werken dazu bei, Dresdens kulturelle Landschaft zu gestalten. In die Riege der Dresdner Schriftsteller reihen sich historische Schriftsteller wie Amalie von Sachsen oder Johanna Maria Lankau ein. Aber auch die aktuelle Literaturszene kommt an der Stadt nicht vorbei.

literatur

Dresdens Schriftsteller der Vergangenheit

Amalie von Sachsen wurde am 10. August 1794 in Dresden geboren. Schon in jungen Jahren fand Amalie von Sachsen den Weg zum Schreiben. Ihr erstes Drama >Die Abenteurer von Thornburg< war jedoch kein großer Erfolg. Das Bühnenstück, das 1817 am Dresdner Hoftheater uraufgeführt wurde, fiel seinen Kritikern zum Opfer. Amalie ließ sich hierdurch jedoch nicht einschüchtern. Im Jahr 1827 wurde das Stück >Mesru, König von Bactriana< öffentlich am Hoftheater aufgeführt. Dieses Mal waren die Menschen begeistert. Einige Jahre später gelang Amalie mit >Lüge und Wahrheit< der Durchbruch als Komödienautorin. In den folgenden Jahren entstanden beinahe dreißig Stücke, die sie über die Grenzen Dresdens hinweg bekanntmachten. Die Autorin starb im Jahr 1870 in Pillnitz, in der Nähe von Dresden.

Johanna Marie Lankau wurde am 14. Dezember 1866 in Dresden geboren. Eben dort starb sie am 09. November 1921. Sie arbeitete zunächst als Erzieherin einer adeligen Familie. Mit dieser unternahm sie viele Reisen nach Italien und Tirol. Sie war auch in ganz Deutschland unterwegs. Nach dem Tod ihrer Mutter kam sie im Jahr 1894 wieder nach Dresden zurück. Dort arbeitete sie fortan als Schriftstellerin. Zu ihren Werken gehören:

  • Herz Sieben (1897)
  • Lust und Leid der Backfischzeit (1903)
  • Der kleine Pan (1905)
  • Rübezahls Patenkind (1908)

Dresdens Stadtschreiber

Dresdens Stadtschreiber ist ein Literaturwettbewerb. Das Stipendium wird seit 1996 jedes Jahr in den Monaten Juni bis November verliehen. Die Initiatoren dieses Wettbewerbs stellen folgende Anforderungen an die Bewerber: Sie sollten die Zeit in diesen Monaten weitestgehend in Dresden verbringen und durch eigene Veranstaltungen das literarische Leben der Stadt anregen. Der Preis ist mit 900 Euro dotiert. Der Organisator stellt den Wohnraum für diese Zeit kostenlos bereit.

Zu den letzten drei Gewinnern dieses Wettbewerbs zählen:

  • 2016 Peter Wawerzinek
  • 2017 Uwe Kolbe
  • 2018 Kurt Drawert