Objektschutz von Verlagshäusern – Abwehr von Einbruch und Diebstahl

Nicht nur Juweliergeschäfte und Privathäuser, auch die Niederlassungen von Verlagshäusern sind von Einbrechern bedroht. Ein Verlagshaus muss Vorkehrungen zum Schutz vor Einbruch und Diebstahl treffen, die dem Risiko gegenüber angemessen sind. Um weder übertriebene Maßnahmen zu ergreifen noch unvorsichtig zu sein, muss die Bedrohung analysiert werden.

einbruch

Potentielle Täter

Ein Verlagshaus zieht zwei wesentliche Kreise von Tätern an:

  • professionelle Einbrecher, die im Auftrag handeln und gespeichertes oder gedrucktes geistiges Eigentum vor der Veröffentlichung entwenden sollen
  • Gelegenheitsdiebe, die auf Hardware-Beute (Elektronik, Equipment, Bargeld) hoffen

Beide Tätergruppen gehen häufig davon aus, dass Verlagshäuser der Branche entsprechend eher mangelhaft gegen Einbrecher geschützt sind. Außerdem gibt es eine geringe Bedrohung durch unerfahrene Täter, die gezielt dem Verlag oder einem dort publizierenden Autoren schaden wollen.

Direkter Einbruchschutz

Als direkter Einbruchschutz werden Schließanlagen an Fenstern und Türen bezeichnet, die ein konkretes Hindernis zwischen dem Täter und der Beute darstellen. Ein Schließsystem, welches z.B. nur über eine Nummernfolge entsperrt werden kann, bietet gegenüber den üblichen Schlüssel- oder Transpondersystemen einen Sicherheitsvorteil. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, die Fenster nach Feierabend zu schließen – ganz gleich, in welchem Stockwerk.
Weiteren direkten Einbruchschutz bieten Objektschutzfirmen an, die außerhalb der Geschäftszeiten das Verlagshaus anfahren und die Sicherheitslage vor Ort überprüfen. Da dieser Service oft kostenintensiv ist, muss hier die Bedrohungslage genau geprüft werden.

Abschreckender Schutz

Eine von außen gut sichtbare Alarmanlage schreckt viele potentielle Täter bereits bei der Ausspähung des Objektes ab. Ebenso Schilder mit der Aufschrift: “Dieses Objekt wird videoüberwacht”, oder “Dieser Bereich ist alarmgesichert” geben prophylaktischen Schutz ab. Hat der Verlag kein großes Budget für eine aufzeichnende Überwachung, können gut sichtbare Kamera-Attrappen eine sinnvolle Alternative sein.

Indirekter Schutz

Als indirekter Einbruchschutz werden Hemmnisse bezeichnet, die nicht in erster Instanz der Sicherheit des Gebäudes dienen. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Anwesenheit von Personen im Verlagshaus. Gibt es eine freie Arbeitszeit, können Einbrecher nicht zu festen Uhrzeiten mit einem leeren Gebäude rechnen. Außerdem ist die Lage des Verlagshauses entscheidend: Ist das gesamte Objekt offen einsehbar, genügt Licht durch Bewegungsmelder, um das Haus abzusichern. Verfügt das Gebäude über einen Hinterhof mit Garten, empfiehlt sich die Anpflanzung von einbruchhemmendem Bewuchs. Hohe Hecken oder dorniges Gebüsch sind ein optischer Gewinn und eine sicherheitsrelevante Investition.

Nähere Informationen rund um das Thema Einbruchschutz und Sicherheitsvorkehrungen finden Sie auch hier.

Dresdner Schriftsteller – gestern und heute

Dresdens Literaturgeschichte

Dresdens Literaturgeschichte ist gespickt mit bedeutsamen Schriftstellern. Gestern wie heute tragen sie mit ihren Werken dazu bei, Dresdens kulturelle Landschaft zu gestalten. In die Riege der Dresdner Schriftsteller reihen sich historische Schriftsteller wie Amalie von Sachsen oder Johanna Maria Lankau ein. Aber auch die aktuelle Literaturszene kommt an der Stadt nicht vorbei.

literatur

Dresdens Schriftsteller der Vergangenheit

Amalie von Sachsen wurde am 10. August 1794 in Dresden geboren. Schon in jungen Jahren fand Amalie von Sachsen den Weg zum Schreiben. Ihr erstes Drama >Die Abenteurer von Thornburg< war jedoch kein großer Erfolg. Das Bühnenstück, das 1817 am Dresdner Hoftheater uraufgeführt wurde, fiel seinen Kritikern zum Opfer. Amalie ließ sich hierdurch jedoch nicht einschüchtern. Im Jahr 1827 wurde das Stück >Mesru, König von Bactriana< öffentlich am Hoftheater aufgeführt. Dieses Mal waren die Menschen begeistert. Einige Jahre später gelang Amalie mit >Lüge und Wahrheit< der Durchbruch als Komödienautorin. In den folgenden Jahren entstanden beinahe dreißig Stücke, die sie über die Grenzen Dresdens hinweg bekanntmachten. Die Autorin starb im Jahr 1870 in Pillnitz, in der Nähe von Dresden.

Johanna Marie Lankau wurde am 14. Dezember 1866 in Dresden geboren. Eben dort starb sie am 09. November 1921. Sie arbeitete zunächst als Erzieherin einer adeligen Familie. Mit dieser unternahm sie viele Reisen nach Italien und Tirol. Sie war auch in ganz Deutschland unterwegs. Nach dem Tod ihrer Mutter kam sie im Jahr 1894 wieder nach Dresden zurück. Dort arbeitete sie fortan als Schriftstellerin. Zu ihren Werken gehören:

  • Herz Sieben (1897)
  • Lust und Leid der Backfischzeit (1903)
  • Der kleine Pan (1905)
  • Rübezahls Patenkind (1908)

Dresdens Stadtschreiber

Dresdens Stadtschreiber ist ein Literaturwettbewerb. Das Stipendium wird seit 1996 jedes Jahr in den Monaten Juni bis November verliehen. Die Initiatoren dieses Wettbewerbs stellen folgende Anforderungen an die Bewerber: Sie sollten die Zeit in diesen Monaten weitestgehend in Dresden verbringen und durch eigene Veranstaltungen das literarische Leben der Stadt anregen. Der Preis ist mit 900 Euro dotiert. Der Organisator stellt den Wohnraum für diese Zeit kostenlos bereit.

Zu den letzten drei Gewinnern dieses Wettbewerbs zählen:

  • 2016 Peter Wawerzinek
  • 2017 Uwe Kolbe
  • 2018 Kurt Drawert

Verlage in Dresden

Dresden ist eine wunderbare Stadt. Eines der wunderbaren Dinge in Dresden sind die zahlreichen Verlage, die es in Dresden gibt bzw. einmal gab. Dieser Artikel verschafft Ihnen einen Überblick über die Dresdner Verlage.

bücherei

Adolf May

Das lithografische Unternehmen wurde 1878 von Friedrich Adolf May gegründet. Es beschäftigte sich mit Lithographie und Steindruckerei. Der Inhaber der Firma, Carl Spick, war ein überzeugter Katholik. Aus diesem Grund konzentrierte sich die Firma auf Wandschmuck und eine möglichst günstige Herstellung von religiösen Bildern. Im Jahre 1882 übernahm Friedrich Adolf May selbst das Geschäft. Im Jahre 1888 kamen dann Bilder von Fürsten und später Genre- und Landschaftsszenen zum Produktportfolio hinzu.

Neisse Verlag

Dieser Verlag ist ein recht junger Verlag, der im Jahr 1998 von Silvia und Detlef Krell gegründet wurde. Es ist ein Verlag für Belletristik und Geisteswissenschaften.
Das Programm des Verlages konzentriert auf wissenschaftliche Publikationen zur deutschen und schlesischen Literaturgeschichte, zu den polnisch-deutschen Beziehungen sowie der polnischen Geschichte und Gegenwart.

Verlag der Kunst

Der Verlag der Kunst ist mit dem Eröffnungsjahr von 1952 einer der ältesten Verlage in Dresden. Der in der damaligen DDR eröffnete Verlag ist aus der Kunstanstalt May AG hervorgegangen, welche enteignet wurde. Bevor der Verlag der Kunst dort einzog, firmierte das Gebäude unter dem Namen Kunstverlag Maecenas. Das Gebäude wurde mit der Dresdner Verlagsgesellschaft zusammengelegt.

Edition Azur

Der Verlag Edition Azur ist mit dem Eröffnungsjahr von 2009 einer der neueren Verlage mit Sitz in Dresden. Der Verlag ist auf Belletristik und Lyrik spezialisiert.

Verlag Meinhold

Carl Christian Meinhold übernahm 1777 seinen eigenen Verlag nachdem er im Jahre 1768 die Druckerei übernahm. Im Jahre 1783 wurde er zum Hofbuchdrucker und druckte amtliche Schriften

Alwis Verlag

Der Alwis Verlag wurde im Jahre 2005 gegründet und gehört somit auch zu den jüngeren Verlagen in Dresden. Der Verlag konzentriert sich auf Kinder- und Jugendbücher.

Holzhof Verlag

Der Holzhof Verlag, welcher im Jahre 2005 von Guido Weißhahn gegründet wurde, hat seinen Sitz in Dresden und ist auf Comics spezialisiert.

Römmler & Jonas

Die Kunstdruckanstalt Römmler & Jonas wurde 1871 in Dresden gegründet. Der Verlag war für seine Architekturfotografien bekannt und besaß eine Licht- und Buchdruckerei.

Verlag des dritten Reiches

Dieser Verlag wurde von Ralf Engert gegründet. Der Verlag hat nur wenige Schriften zwischen 1919 und 1924 ausschließlich von Ralf Engert und Max Stirner veröffentlicht. Die Schriften von Max Stirner enthielten alle Nachworte von Ralf Engert.

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Literaturgeschichte Dresdens

Dresden, die sächsische Metropole an der Elbe, ist bekannt für seine Kunstschätze. Große Museen, Kirchen und zahlreiche imposante Bauten sind für viele Touristen ein Muss. Aber nicht nur die bildenden Künste haben hier ihre Spuren hinterlassen: Neben Malern, Architekten und Musikern haben in Dresden bedeutende Literaten gewirkt.

 

Frühromantik in Dresden

Ein illustrer Freundeskreis lebte in Dresden um 1800 und prägte das kulturelle Leben entscheidend mit: Caspar David Friedrich, Heinrich von Kleist, Christian Gottfried Körner und Wilhelm Kügeln trafen sich zu literarischen Runden in der Dresdner Neustadt. Berühmt ist das Kügelen Haus in der Nähe des Neustädter Markts. Schon von außen wirkt es mit heller Fassade und Goldinschrift einladend. Im Inneren kann man die Atmosphäre des literarischen Salons erleben: Wohnzimmer und Atelier des berühmten Vertreters der Dresdner Frühromantik wurden hier wiederhergestellt.

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Sächsisches Hofleben

Literarisch nachempfinden kann man das Leben am sächsischen Hof in den Werken des polnischen Schriftstellers Josef Ignacy Kraszwewski. Der Autor historischer Romane lebte 1873 bis 1883 in einer Dresdner Villa in der Nordstraße. Dort entstanden seine berühmtesten Romane “Gräfin Cosel” und “Brühl”. Seine Literatur ist ein lebendiges Zeugnis des höfischen Lebens am Hof August des Starken und eine Schilderung des königlichen Lebens in Dresden.

 

Ein fast vergessener Sohn der Stadt

Erich Kästner, der unvergessene Kinderfiguren wie das “Doppelte Lottchen” und “Emil und die Detektive” schuf, war lange Zeit in Dresden fast vergessen. 1899 in der Dresdner Neustadt geboren, lebte er überwiegend in Berlin. In seiner Kindheit verbrachte er jedoch viele Ferien in seiner Geburtsstadt, in der ihm in der Villa Augustin ein Museum gewidmet wurde. Das Werk Erich Kästners, der als Schriftsteller, Journalist und Kabarettist bekannt wurde, wird hier quasi “zum Anfassen” präsentiert. Bücher, Tondokumente, Bilder und Briefe vermitteln hier Wissenswertes zum Leben und Werk Erich Kästners. Einen besonderen Gag hat sich das Museum einfallen lassen: Auf der Gartenmauer sitzt ein kleiner bronzener Erich Kästner als Kind und schaut neugierig auf das Treiben am Augustusplatz.

 

Jüngste Geschichte

Ein eindrucksvolles literarisches Zeugnis deutscher und Dresdner Geschichte hat Victor Klemperer mit seinen Tagebüchern hinterlassen. Der Dresdner Romanist und Hochschullehrer hat dort seine Lebensgeschichte, die geprägt ist von der deutschen Geschichte, angefangen vom Ersten Weltkrieg, Judenverfolgung, Zweitem Weltkrieg und Leben in der DDR, dokumentiert.

Quasi fortgeschrieben wird die jüngste Geschichte durch Uwe Tellkamp, der mit seinem Roman “Der Turm” das Leben einer Dresdner Familie in der DDR bis 1989 beschreibt. Seine Schilderungen des Lebens in Dresden und seiner markanten Stadtlandschaft sind beeindruckend.

Der Dresdner Buchverlag

Der Dresdner Buchverlag gehört seit 2011 als Imprint mit dem zwiebook zum unabhängigen Verlag salomo publishing. Salomo publishing wurde 2009 als inhabergeführtes Verlagshaus in Dresden von Katharina Salomo gegründet. Regelmäßig ist salomo publishing mit einem Messestand auch auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

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Die Unternehmensphilosophie von salomo publishing

Salomo publishing versteht sich als Verlag unentdeckter Verlage und veröffentlicht hochwertige Literatur, die vornehmlich im Romanbereich angesiedelt ist. Aber auch Biografien und Sachbücher aus Dresden und Sachsen, Kurzgeschichten, Kurzromane, Poetry Slam Texte und Theaterstücke führt der Dresdner Buchverlag im Portfolio.

Der Schwerpunkt des Dresdner Buchverlages liegt hierbei immer auf der Betrachtung und Beachtung der sächsischen Geschichte und vor allem auch auf zahlreichen regionalen Themen. Diese Inhalte sind für Dresdner und Sachsen verfasst worden, die ein großes kulturelles und geschichtliches Interesse haben und sollen diese auch bewusst ansprechen. Aber auch Touristen interessieren sich für die Regionalliteratur und werden von den Publikationen gleichfalls angesprochen. Die Autorinnen und Autoren des Dresdner Buchverlages sind sowohl namhaft als auch teilweise noch unbekannt, aber literarisch talentiert.Die Labelsparte zwiebook, die durch den roten Bock bekannt ist, hat als Hauptthema zur Veröffentlichung Kurzprosa zum Thema. Die Kurzprosaautorinnen und -autoren sind dabei jung und zumeist gerade neu entdeckt.

Der Dresdner Buchverlag als Teil von salomo publishing

Alle Verlagsteile grenzen sich bei salomo publishing ganz klar voneinander ab. Hierdurch sind auch alle Bereiche inhaltlich mit anderen Themenschwerpunkten für die Veröffentlichungen befasst. Außerdem wurde zusätzlich die gesamte Verlagsarbeit inhaltlich ganz klar strukturiert. Das Verlagshaus sieht sich mittlerweile als Kultur- und Kreativanteil der Wirtschaft in Dresden und in Sachsen. Der Verlag ist mit seinen Teilen vollkommen unabhängig tätig und ist inhabergeführt. Zahlreiche Investitionen haben dazu geführt, dass der Erhalt und der Ausbau eines derartigen regionalen Verlagshauses möglich waren. Mittlerweile befindet sich das regionale Unternehmen, das den regionalen Bereich im Auge behalten hat, in einer Wachstumsphase, was aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Buchverlage insgesamt eine sehr positive Entwicklung ist.